Simone Biegger belegt in der Kat. Damen Open den hervorragenden 9. Platz. Die Teamleitung und die Sponsoren gratulieren Simone recht herzlich zu dieser tollen Leistung.
Nicht zuletzt dank der mannschaftlichen Gesamtleistung darf das Team VITESSE-Velos.ch seinen ersten Top-Ten Platz feiern.
Diese sehr gut besetzten Abendrennen dienen unseren Team-Mitgliedern als optimale Standortbestimmung... darf man doch nicht vergessen, dass 90 % aller Teilnehmer im Besitze einer Rennlizenz sind... entsprechend geht die Post ab !
Rennbericht von Raimond Schlatter vom Bike-Rennen in Mendrisio /TI
Wie ihr ja wisst, haben Alex und ich am Weekend das erste Mountianbike Rennen dieser Saison hinter uns gebracht. Mit 30 Grad und grenzenlosem Sonnenschein -ja der Sommer findet tatsächlich im Süden statt- wurden wir bereits am Samstag in Mendrisio empfangen. Nach dem ganzen Startnummernprozedere pedalierten wir dann noch die Reisemüdigkeit aus den Beinen und genossen die Flut von Sonnenstrahlen.
Am Sonntag war dann bereits um 0700 Uhr Start der IXS Marathon Classic von Mendrisio. Eines vorweg: Das Rennen war BRUTAL!! Nicht dass 95 Km und 3700 Höhenmeter eigentlich schon gereicht hätten, nein, das Terrain verlangte alles ab! Römerwege die aufs gröbste uneben waren, Wurzeln, Steine und schräg abfallende Singletrails, Laufpassagen von 1km/200hm über Felsen (unmöglich das Bike zu stossen) und zu guter letzt waren die Uphills steil (wenn ich stiel sage, dann meine ich steil, UNGLAUBLICH) und die downhills noch steiler. Letztere gefiel mir natürlch als Kamikazefahrer. So konnte ich wieder Zeit gut machen, die ich bêim Uphill verlor. An Erholung war nicht mal bei den Downhills zu denken. Fazit: Fürs 1. Rennen der Saison ganz zu frieden. Alex musste das Rennen bei Km 45 abbrechen, da er einen Platten (das isch halt, wenn me Schwalbe fahrt...) eingefahren hatte und die Vorderbremse nicht mehr funktionierte.
Schlatti-Men in Aktion...
Rennbericht von Raimond Schlatter vom Black Forest Ultra Bike Marathon
Da ich ein Tag früher vom Gardasee zurück kam als geplant, hab ich mich kurzerhand entschlossen, am Black Forest Ultra Bike Marathon vom Sonntag teilzunehmen. Es ist das grösste Bike Event Mitteleuropas mit 4000 Teilnehmer und tausenden Zuschauer entlang der Strecken und im Zieleinlauf. Verschiedene Strecken standen zur Auswahl. Ich hab mich für den Power Track 87Km/2300 Höhenmeter entschieden. Verglichen mit dem Rennen von Mendrisio sollte das hier eher eine Kinderparty werden. Doch weit verfehlt!! Das Tempo war vom Start weg so hoch, dass der Puls sich vorwiegend im 90-95% bereich befand. Dieser Parcour war im Vergleich zu Mendrisio sehr flüssig mit nur wenigen steilen Rampen und holprigen Singletrails. Bei ca. Km 80 kam mein Kampf mit dem Krampf. Sicherlich auch ein Tribut an die Hitze...
Mit einer Zeit von 4:13.46.5 und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 21km/h belegte ich den 14. Platz von 100 in meiner Kategorie. Gesamtplatzierung: Platz 29 von 270 Platzierten.
Fazit: Ein sehr schönes, flüssiges und schnelles Rennen.
Team VITESSE-Velos am GP Triberg Radmarathon (von Peter Brunner) Pfingstsonntag, 0845 Uhr, Regen, Temperatur 9 °C und eine Strecke von 182,5 Km bei 3500 Höhenmetern.
So präsentierte sich die Ausgangslage für Franco Deola, Raymond Schlatter und mich beim GP Triberg im Schwarzwald.
... was für ein wahnsinniges Streckenprofil ?!
Für mich als Rookie in der Radsportszene ein ganz besonderes Erlebnis, sowohl von der Ungewissheit, als auch vom Umstand, dass ich diesen besonderen Anlass mit meinem neuen LOOK Rennrad bestreiten durfte.
Der erfahrene Rennradfahrer wird sich hier an den Kopf fassen und die Hände verwerfen- Einen Marathon mit neuem Rennrad ohne einen einzigen Meter gefahren zu sein. Zu diesem Thema kommen wir später nochmals. (An dieser Stelle vielen herzlichen Dank an Peter Meise, der sich wahnsinnig ins Zeug gelegt hat, um meine Maschine herzurichten.)
Zitat... Diese Liebe kann nur jemand verstehen, der selbst gerade verliebt ist...
Nichtsdestotrotz wurde in der morgendlichen Frische Mann und Maschine auf den bevorstehenden Anlass vorbereitet und um 0855 Uhr rollten wir an den Start. Der Start begann gleich so richtig mit einem Aufstieg von 4 Km und einer Höhendifferenz von 300 Metern. Es zeigte sich schon sehr bald, dass es nicht nur darum ging durchzukommen, sondern auch das Feld von hinten aufzurollen (gäll Schlatti) und am Ende vorne mitzumischen (Vorne mitmischen, ist natürlich frei interpretierbar)
... unser Team kurz vor dem Start...
Nach 43 Minuten erreichten wir bereits die Wilhelmshöhe um anschliessend die die grosse Abfahrt in Angriff zu nehmen. Hier zeigte sich bei Raymond Schlatter, genannt „Schlatti-Men“, bereits, dass Downhill-Training von Mendrisio. (siehe Rennbericht von Raymond Schlatter)
... und dann auf dem Berg... brrrrr !
Nach kürzester Zeit ward von ihm nichts mehr zu sehen, einfach weg. Wenn man bedenkt, dass mein Tacho zwischenzeitlich 75 Km/h angezeigt hat, erübrigen sich hier weitere Fragen.
Als Franco und ich bei Kilometer 20, wieder zu Schlatti-Men aufgeschlossen hatten, diktierte der Vitesse-Velos Zug das Tempo. (Im Schlepptau etwa 9 Fahrer – oder wie nennt man solche welche nie an der Spitze fahren? Oder war das Tempo einfach zu schnell?) In der Ebene von Elzach, rollte der Zug mit einem Schnitt von 40 Km/h die 24 Km bis zum Fusse des Kandel, dem ersten grossen Aufstieg dieses Tages. Nach einem kurzen Anpassen der Bekleidung nahmen wir den Aufstieg in Angriff und dieser ist kurz erklärt:
Ausgangspunkt bei 220 MüM, Höhendifferenz auf 10 Km -1000 Hm. Maximale Steigung zwischen 26 und 30 %, Temperatur beim Ausgangspunkt 11 °C auf der Spitze noch wenige 5°C.
Auch hier machten Schlatti-Men und Franco ihren gewohnten Tritt, während ich meinen noch suchen musste.
An dieser Stelle möchte ich mich bei Franco genannt „Ulle“ entschuldigen, da ich im Anflug von „leichter“ Anstrengung sein „blödes Grinsen am Berg“ in Frage gestellt habe. Auf dem Kandel angekommen, war nur noch Nebel angesagt und beim Verpflegungspunkt wurde kurz umgerüstet, Bidons gefüllt und der Mensch winddicht verpackt, bevor es zur nächsten grossen Abfahrt ging, von wo die nächsten Aufstiege nicht auf sich warten liessen. Wie zu Anfang erwähnt, machten sich bei mir und meiner neuen Maschine etwa bei Km 100, kleinere technische Probleme bemerkbar (ungewohnte Sattelstellung und die Sattelstütze ein wenig zu niedrig) was ein mechanisches Einwirken von meiner Seite zur Folge hatte. (Liebe Kollegen vielen Dank für Eure aufmunternden und von Sarkasmus gesättigten Bemerkungen – Ich werde sie nie vergessen)
Nach getaner Arbeit nahmen wir die Verfolgung auf, der an uns vorbeigefahrenen Mitstreiter, und machten langsam wieder Boden gut. Bei der Abfahrt von der Limacher bis zum Aufstieg zur Fuchsfalle überschlugen sich die Ereignisse zum ersten Mal. Bei der Abfahrt und der anschliessenden Fahrt in der Ebene, nahm der Vitesse-Velos Zug wieder seine Arbeit auf. Mit starkem Gegenwind und trotzdem einer Geschwindigkeit von nahezu 30 Km/h rollte das auf sieben Fahrer aufgestockte Fahrerfeld der Ebene entlang bis zum nächsten Aufstieg. Bei der anschliessenden Abfahrt durch den Wald bei Vöhrenbach, nahm ich zum ersten Mal in meiner kurzen Rennradfahrer-Karriere Kontakt auf mit dem Strassenbelag. Nicht, dass es mir an Erfahrung gefehlt hätte, nein; der Lenker des bergauf fahrenden Autos bediente sich meiner Spur, worauf mir nur der Ausweg blieb, liegend in die Botanik auszuweichen. Gottseidank ist meinem Velo fast nichts passiert und meine Wunden und Prellungen werden wieder heilen.
Durch den Adrenalinspiegel angeheizt, waren auch schon die Ansätze eines Krampfes weg und jetzt ging es nur noch in Richtung Ziel. Der letzte Versorgungsplatz wurde von uns Dreien nur angefahren, Kontrollmarke quittieren und weiter in Richtung Ziel. Bei der Abfahrt galt es nur noch laufen lassen was die Räder bringen und unmittelbar vor dem Zielgelände überschlugen sich die Ereignisse ein erneutes Mal. Unmittelbar vor der Zielgeraden einigten wir uns, auf einen gemeinsamen Zielsprint was bei den Strapazen und einer aufsteigenden Zielgeraden das Tüpfelchen auf dem „i“ bedeutete. Gesagt getan, ab in die Pedale getreten und rein in die kanalisierte Zielgerade. Doch wo waren die „Sprinter“? Hatte ich Sie tatsächlich abgehängt?
Vorneweg es war ein Trugschluss die beiden abgehängt zu haben, aber was solls!
Getrieben vom Restadrenalin und dem Glauben meine Verfolger im Genick zu spüren, überquerte ich die Ziellinie unter Applaus von vielen Zuschauern welche das Ziel säumten. Bruchteile von Hundertstelsekunden kamen ebenfalls unter grossem Applaus und Anfeuerungsrufen, die eigentlichen „Sprinter“ ins Ziel, welche vorgängig die kanalisierte Zielgerade verpasst hatten.
Das Ziel ist erreicht...
... und unser Team macht einen zufriedenen Eindruck... und wie die noch frisch aussehen ?
Zu guter Letzt bleibt nur noch zu sagen unser GP-Triberg im Schwarzwald dauerte an reiner Fahrtzeit 7:24 führte uns von Ebenen bis hin zu maximalen 30% Steigungen. Von Regen bis zu strahlendem Sonnenschein und Temperaturen von 5 °C bis 19 °C.
Last but not least, es muss wohl an der medialen und optischen Werbewirksamkeit liegen, den anders ist es nicht zu erklären, dass ein Deutscher Ausrichter eines Radrennens ein Schweizer Veloteam wie das von Vitesse-Velos.ch zum Exklusiv-Interview lädt.
Simone Biegger belegt in der Kat. Damen Open (Strecke A über 168 Km und 3300 Höhenmetern / u.a. das Stilfersjoch) den hervorragenden 16. Platz in einer zeit von 07:42:09. Die Teamleitung und die Sponsoren gratulieren Simone recht herzlich zu dieser tollen Leistung.
Gigathlon 2006... von Genf nach Bern in 24 Stunden
Hanspeter Vögtli hat diese Wahnsinnsleistung in der Kat. Single in einer Zeit von knapp über 22 Stunden geschafft. Die Teamleitung und die Sponsoren gratulieren Hanspeter recht herzlich zu dieser tollen Leistung... unglaublich !!!
Fotos und der Rennbericht kann man nach dem untenstehenden Timerace-Rahmen von LOOK nachlesen...
„MISSION POSSIBLE“Rennbericht von Hanspeter Vögtli vom Gigathlon 2006
329.5 km und 4470 Höhenmeter. Von Genf nach Bern. Mit dem Auto, wieso nicht. Wenn der Verkehr gut rollt habe ich zwischen 3 und 3 ½ Stunden über die Autobahn!
Diese Strecke galt es am diesjährigen Gigathlon, organisiert durch Swiss Olympics, mit dem Rennvelo, dem Mountainbike, schwimmend, mit den Inline und zu Fuss zu absolvieren. Ich als Singleathlet.
Zeitlimite: 24 Stunden. Von Mitternacht bis Mitternacht !
Wie alles begann
Eigentlich begann die Mission Possible mit dem letztjährigen Gigathlon. Demjenigen der im Tessin in Tenero startete und in Basel („z`Basel an mim Rhy“) enden sollte. Bei mir endete er jedoch nicht in Basel. Nach dem Schwimmen, durch den Lago Maggiore, dem Inlinen von Locarno nach Cevio, dem Mountainbiken von Cevio über den Passo di Naret nach Airolo und der Rennvelostrecke von Airolo über den Nufenen- Grimsel- und Brünigpass nach Sarnen, war bei mir auf dem Grimselpass Schluss. Nachdem ich schon auf dem Nufenenpass verregnet wurde, kam ich auf dem Grimselpass in den Schnee. Bei Temperaturen von 2 Grad C und durchnässten Kleidern gab ich auf.
Dass war letztes Jahr. Jetzt ist jetzt. 2006. Diesmal gab es für mich kein Aufgeben !
Zusammen mit meinen Supportern, Wm1 Pfäffli Dieter und Wm1 Meise Peter, plante ich den Anlass minutiös. Nichts sollte dem Zufall überlassen werden. Logistisch wie trainingsmässig. Vorgängig rekognoszierte ich alle Strecken. Diesmal liess ich den Gezeiten keine Chance.
Hampe Vögtli auf der Laufstrecke in Begleitung von Peter Meise...
Die Anreise nach La Chaux de Fonds
Am Freitag 7. Juli 2006, fuhr Didi und ich mit meinem PW und dem Gepäck um 09 Uhr ab Richtung La Chaux de Fonds. Peter kam nach mit dem gemieteten Wohnmobil. Kurz nach 1100 Uhr trafen wir uns in La Neuveville am Bielersee, wo wir das Gepäck und die Fahrräder in und am Wohnmobil verstauten. Anschliessend fuhren wir gemeinsam nach La Chaux de Fonds. Als wir dort um ca. 1230 Uhr ankamen, kamen mir Zweifel. Das Thermometer zeigte knapp 10 Grad C an und die Wolken weinten, Wieder Regen !!! Trotz allem schrieb ich mich ein und holte meine Startnummer ab. Anschliessend legte ich mich hin und meine beiden Freunde bereiteten alles vor. Von schlafen war jedoch keine Rede. Der Regen prasselte auf das Dach des Wohnmobils. Um 1800 Uhr assen wir einen Happen und ich machte mich bereit.
Die Bahnfahrt nach Genf
Gemeinsam mit den anderen 299 Single- und 400 Coupleathleten sowie deren und meiner Betreuer, fuhren wir mit einem Extrazug nach Genf an den Start. Da der Zug in Biel relativ lange stand, hatten wir in Genf ein wenig Verspätung und es kam leicht Hektik auf. Zu guter letzt, klappte es aber dann doch noch rechtzeitig am Start, etwas ausserhalb der City zu sein. Nachdem das Lied der schweizer Sängerin SINA, „If you can dream it, you can do it“ ausgeklungen war, ertönte der Startschuss zum Gigathlon 2006. Mittlerweile war es Mitternacht.
Hampe Vögtli in Action !
Die Rennvelostrecke
Zusammen mit den anderen 699 Athleten fuhr ich los. Im Stile der Tour de France. Da das Rennen bis nach Nyon, also die ersten 20 Kilometer neutralisiert waren, fuhren wir alle im Pulk. So fuhren wir Tempi um 50 km/h. So lief es gut, doch der erste Berg nahte. Kaum am Fusse des Col de la Givrine angekommen, zog sich das Feld auseinander. Die Spreu trennte sich vom Weizen. Es war eine wundervolle Stimmung. Schaute man nach vorne, sah man eine Karawane von roten Rücklichter die sich den Berg hoch kämpften. Sah man nach hinten, war die Karawane weiss. Die Temperaturen waren OK, es war noch fast Vollmond und es „REGNETE“ nicht mehr. Oben angekommen, ging es dann rasant Richtung Vallorbe. Tempo um die 75 km/h wurden erreicht. Und die alle bei fast vollkommener Dunkelheit. So ging es Richtung Col des Etroits. Nach ca. 4 ½ Stunden verabschiedete sich dann mein Akku der Lampe. Blindflug wie Lindberg war angesagt !!! Zum Glück konnte ich mich im Windschatten eines vor mir fahrenden Athleten wähnen. Dieser hatte einen Scheinwerfer montiert, der die ganze Strasse ausleuchtete und mich die rasante Fahrt Richtung Val de Travers überstehen liess. Um 5 Uhr morgens fing es dann an zu dämmern und der Tag brach an. Auch die Sonne drückte zwischen den Wolken hindurch. Wenn auch nur wenig. Jetzt zum Endspurt ansetzen. Weit gefehlt. Es ging nicht runter oder flach, nein die Organisatoren fanden es besser nochmals eine Steigung einzubauen und noch eine und noch eine usw. Nach 6 Stunden, 37 Minuten, 52 Sekunden, 166 Kilometern und 2100 Höhenmetern, war ich am ersten Etappenziel, zurück in La Chaux de Fonds angekommen. Fast gleichzeitig mit dem mehrfachen Mountainbike-Weltmeister, Thomas Frischknecht, der in einem Fünferteam, zwei Stunden später gestartet war. Didi und Peter, welche zwischenzeitlich mit dem Zug von Genf zurückgekehrt waren, warteten schon auf mich. Rein in die Wechselzone. Raus aus den Veloschuhen rein in die Bikeschuhe. Kurze Verpflegungspause, Massage von Didi und weiter ging’s mit dem MTB.
... die Sonne brannte heiss auf den Teer... doch Red Bull half da sehr...
Die Mountainbikestrecke
Vor mir lagen nun 68 km und 1800 Höhenmeter mit zwei Pässen. Die Vue des Alpes und der Chasseral. Nun war es richtig Tag geworden und eine Lampe war nicht mehr nötig. Ballast weg. Raus aus der Wechselzone und ??? Natürlich gleich wieder Bergauf ! Nach ein paar Kilometern auf der Strasse, ging es ins Gelände. Nun ja, es heisst ja auch Mountainbiken. Der Regen der letzten Tage hinterliess seine Visitenkarte auf den Waldwegen. Der Singletrail auf die Vue des Alpes war zwar schön und steil, aber nicht fahrbar. Bis zu den Fussknöcheln wateten wir, das Bike geschultert, durch den Morast. Endlich oben angekommen, hiess es erst Mal den Dreck abklopfen. Auf der Vue des Alpes angekommen ging es dann wieder auf geteerten Strässchen weiter. Nach anschliessenden ca. 15 Kilometer auf und ab, war ich am Fusse des Chasseral angekommen. Bei der Verpflegung noch kurz halten, was einwerfen und weiter. Zum Glück hatte ich die Strecke vorgängig rekognosziert und wusste, dass ein grosser Teil der Mountainbikestrecke auf geteerten Strassen verlief, sodass mir Peter einen Halbstollenpneu montierte. Dieser rollte auf der Strasse besser als ein Vollstollenpneu. Somit kam ich bergauf schnell voran. Oben auf dem Chasseral angekommen, wusste ich, dass das Schlimmste nun hinter mir lag. Von nun an, ging es praktisch nur noch abwärts Richtung Magglingen, wo es für die Singleathleten ein warmes Mittagessen gab. In Magglingen angekommen, sah ich auf die Uhr und es war kurz vor 1100 Uhr. Ich hatte auf meinen errechneten Zeitplan, zwei Stunden gut gemacht. Runter mit der Pasta und noch rasch dem Peter telefonieren. „Peter, ich bin jetzt in Magglingen. Noch gut eine Stunde und ich bin in Aegerten. Seid ihr schon dort ?“ „Ja wir warten !“ Rauf aufs Bike und runter ging es via Biel der Aare entlang nach Aegerten. Nach 5 Stunden und 46 Minuten waren die 68 Kilometer und 1800 Höhenmeter hinter mir. Endlich keinen Velosattel mehr am Allerwertesten. Rein in die Wechselzone. Das Bike abgeben, ausziehen, Neopren anziehen und weiter. „He ihr zwei, nicht vergessen, ich seh euch in Büren an der Aare am Schwimmziel.“
Die Schwimmstrecke
Ab ins kühle Nass der Aare und 7,5 Kilometer flussabwärts treiben lassen. Schön !!! Weit gefehlt, denn 7,5 Kilometer bei schwacher Strömung entspricht immer noch ca. 5,5 Kilometer in stehendem Gewässer. Also rein in die Aare und losschwimmen. Geht nicht ! Mein Puls springt noch immer von der Anstrengung der Velostrecken. Ich musste Brust- und / oder Rückenschwimmen um meinen Puls zu regulieren. Nach etwas fünf Minuten dann, war ich soweit, dass ich anfing zu krawlen. Immer mehr Schwimmer holte ich ein. Langsam aber stetig krawlte ich vor mich hin. Schliesslich warteten noch fast 100 Kilometer Beinarbeit auf mich, wenn ich mit dem Schwimmen fertig war. Nach einer Weile dachte ich, dass das Ziel nicht mehr weit sein könnte und ich bald dort sei. Als ich dann ein Mal Luft holte, sah ich sie, die Boje mit der 4-Kilometer-Marke. Also nochmals fast soviel wie ich schon zurückgelegt hatte. Und ich dachte schon, ich wäre bald im Ziel ! Nach 1 Stunde und 20 Minuten reiner Schwimmzeit stieg ich bei Büren an der Aare aus dem Wasser und …. Zack !
Das war die Antwort des kalten Wassers das während über einer Stunde auf meinen Körper wirkte. Ein Krampf im Oberschenkel. Kurz überdehnen und rennend in die Wechselzone wo Didi und Peter bereits warteten. Neoprenanzug weg, Inlineklamotten an. „Didi, meine Achilessehne am rechen Fuss schmerzt ein wenig. Könntest du mir diese kurz massieren ?“ „Natürlich“, war die Antwort von Didi. Als Didi dann so am massieren war und ich gemütlich im Sessel sass, sah ich dann meine Rettung. Das STEAK auf dem Plastikteller. Kurz nachgefragt, wem dieses sei, bekam ich die Antwort: Didi. Her damit, befahl ich ! Doch Peter meinte, dass es nicht gut durch sie, respektive innen noch ein wenig roh und damit nicht geniessbar. Aber er würde mir während ich von Didi massiert wurde, dieses Steak gegen ein anderes, gutes, beim Grill austauschen. Sehr gut, somit durfte ich bei Didi länger hinhalten und dies tat wirklich gut. Als Peter retour kam, verschlang ich das gut durchgebratene Steak innert Minutenfrist, denn ich hatte Hunger wie ein Stier. So, fertig massiert und gegessen. Socken anziehen, Inline anziehen und raus aus der Wechselzone. 46 Kilometer, von Büren an der Aare nach Murten lagen vor meinen Rollen. Gott sei Dank nur 70 Höhenmeter. Und hee, Didi und Peter, ich seh euch in Murten. Seid ja rechtzeitig dort mit den Laufschuhen !
... der langersehnte Zieleinlauf... Hampe Vögtli fankiert von seinen beiden Supports Didi Pfäffli und Peter Meise
Die Inlinestrecke
Diese führte durch die Landschaft des Bieler Seelandes. Eine wunderschöne Gegend. Auf den ersten paar Metern wählte ich auf meinem Handy die Nummer von Herbie Gees, Inliner des Team of Five, „Polizeisportteam Kantonspolizei Basel-Stadt“. Ich wusste ja, dass seine Schwimmerin, PolA Nestor Irene, kurz nach mir in die Wechselzone gekommen war. Herbi konnte noch nicht all zu weit sein. Als wir die Strecke vorgängig gemeinsam mit dem Velo abfuhren, machten wir ab, dass wir, falls es möglich sei, während dem Renntag die Inlinestrecke zusammen fahren würden. Es klingelte und am anderen Ende erklang die Stimme von Herbi. „Ja Hampä, wo bisch ?“ Ich erst aus der Wechselzone, er schon etwa 3,5 Kilometer weit, Keine Chance für mich. Das hole ich nicht mehr ein und Herbi muss ja für sein Team schauen. Wir verabschiedeten uns und jeder rollte sein Tempo. Ich gleite also so alleine für mich dahin, als mich eine junge Frau, die einen lockeren Schritt drauf hatte überholt. Sofort schwang ich mich in den Windschatten und fragte sie, ob bei ihr anhängen dürfe. Sie schaute zurück und fragte mich, ob ich denn anschliessend noch weiter müsse. Ich tippte auf meinen weissen Helmüberzug, welchen mich als Singleathlet identifizierte. Sie grinste und bewilligte meine Windschattenfahrt. Kurz vor der Hälfte, bei einer kleinen Abfahrt wurde ich dann schneller und ich verabschiedete mich von ihr. Danke ! Doch da ich nun niemanden mehr hatte bei dem ich im Windschatten mitfahren konnte und mehr auf mich selbst gestellt war, wurden meine Beine müder und müder. Die Batterien neigten sich zu Ende. Kurz vor Murten kam „SIE“ dann nochmals und überholte mich wieder. Mit einem lächeln auf dem Gesicht fragte sie mich, ob ich nochmals anhängen wolle. Ich verneinte, da ich mein Tempo tief halten wollte und es ja nur noch etwa 2 Kilometer bis in die Wechselzone waren. Dort angekommen fand ich ein riesen „Tohuwabohu“ vor. Die Wechselzone für die Singleathleten war viel zu klein. Und zu meinem Verdruss, war Didi und Peter noch nicht da. Sofort wählte ich die Handynummer von Peter. Dieser nahm nicht ab. Die Handynummer von Didi angewählt, nahm er sogleich ab. Wir sind hier, schrie er in das Natel. Im gleichen Moment sah ich sie dann in der Ecke stehen, als ob sie was ausgefressen hätten. Ich kämpfte mich durch Leute, Bikes die flach auf dem Boden lagen, Klappstühlen und Gepäck. Endlich war ich bei den Zweien. Da in der Wechselzone kein Platz für uns war, gingen wir auf das angrenzende Fussballfeld. Hier gab es genug Platz. Dort massierte mir Didi erneut meine immer noch schmerzende Achillessehne. Weiter kam eine Blase im Ansatz dazu und zwei von den Inline geschwollene Fussknöchel. Letztere, befahl ich Didi, solle er nicht anfassen. Nun war wieder umziehen angesagt. Noch kurz verpflegen und ab auf die Laufstrecke. Zum Glück konnte Peter mit dem Mountainbike mitkommen. So hatte ich jemanden, mit dem ich mich unterhalten konnte und mich von den zwei, drei kleinen Blessuren ablenkte.
Die Laufstrecke
So, nun waren es nur noch 42 Kilometer. Von Murten bis in die Bundeshauptstadt Bern. Wie gewohnt an diesem Gigathlon, ging es natürlich, kaum aus der Wechselzone, gleich wieder bergauf. Es galt 500 Höhenmeter bis nach Bern zu absolvieren. Eine coupierte Strecke. Mittlerweile war 1630 Uhr. Von den Temperaturen her, machte der Sommer seinem Namen alle Ehre. Es war brühend heiss. Ich sehnte mich nach dem Wald der Schatten spenden würde. Nach gut 2 Kilometern und nicht aufhörender Steigung, kam dann endlich das erste Waldstück. Endlich Schatten ! Während diesen 2 Kilometern rief mich meine Freundin an, um zu fragen, wo ich sei. Ich sagte ihr, wo ich etwa war. Bevor sie aufhängte, bat ich sie, mir doch ein „Red Bull“ zu besorgen. Ich konnte die isotonischen Getränke, welche ich in den letzten 16 ½ Stunden zu mir nahm, nicht mehr sehen. Es sollte während des Trinkens wieder Mal prickeln in meinem Rachen . Als sie dann bei Kilometer 4 stand und mir die Dose Red Bull entgegen streckte, bekam ich reglerecht Flügel. Anfänglich noch relativ viel gegangen, fing ich nun an zu joggen. Ich hatte nun einen schönen regelmässigen Schritt. Nun sagte Peter zu mir: „Alte, sehsch guet us. Weiter so.“ Meine Fussgelenke schmerzten noch immer, aber nun war ich im Lauf und es ging mir eigentlich gut. Ich lief nicht sehr schnell, aber ich lief. Ich lief wie das Uhrwerk einer schweizer Präzisionsuhr. Auch stellte mich immer wieder riesig auf, dass meiner kleiner Fankreis, bestehend aus meiner Freundin Esther, meinem BWK Tourenkamerad Stucki Marc, sowie dessen Freundin Corinne, alle paar Kilometer standen und richtig Stimmung machten. So konnte ich ja nur ins Ziel kommen. Als ich jeweils bei ihnen vorbeilief, schenkte ich ihnen ein Lachen und damit wussten sie, dass es mir immer noch gut ging. Das Ziel kam ja auch immer näher. Nach einem kurzen aber heftigen Abstieg im Wald bei dem etwa 50 Treppentritte zu bewältigen waren (taten mir dabei meine Oberschenkel weh !), ging es entlang der Sense Richtung Wohlensee. Ach ja, ich bekam nicht nur eine Dose Red Bull, nein ich bekam ja ein „Six Pack“. Da ich das Isozeugs nicht mehr sehen konnte, wies ich Peter an, mir jeweils in den Verpflegungszonen, die ca. alle 6 Kilometer kamen, eine Dose Red Bull mit Wasser in einer Trinkflasche zu geben. Diese trank ich dann vollständig mit ein paar Proteinsnacks welche ich ass. Ich wurde nun langsamer und mein Durchschnittstempo lag bei etwa 7 Km/h. Sollte ich dieses Tempo durchstehen, war mein Ziel mehr als erfüllt. Ich würde Bern um ca. 2200 Uhr erreichen. Meine Marathonzeit würde dann bei etwa 6 Stunden liegen (Sorry Didi, ich weiss alle die über 4 Stunden laufen sind Schattenparkierer ;-). Nun waren es noch 15 Kilometer und ich war mir sicher nicht mehr aufzugeben. Das kam nicht mehr in Frage. Erinnerungen an den Gigathlon 2005 kamen in mir in den Sinn, doch Siegesgewiss vertrieb ich diese schlechten Gedanken. Ich dachte nur noch an das Ziel in Bern. An Didi wie er auf mich wartete. Hatte er mir doch in Murten noch zugerufen; „ Ich seh dich in Bern, junge“ und an alle die an mich glaubten und nie an mir zweifelten. Und dann endlich raus aus dem Wald. Nun mochte ich ihn nicht mehr, denn mittlerweile war es kühler geworden. Nun sahen wir die Hochhäuser von Bern-Bethlehem. Die Agglomeration der Stadt war erreicht. Nun waren es noch ca. 5 Kilometer ins Ziel. Nichts konnte mich mehr stoppen. Peter war auch langsam froh dem Ziel näher zu kommen. Sei doch mein Bikesattel unbequem. Über den Bundesplatz, vor dem Bundeshaus vorbei in die Altstadt. Die 40 Kilometer-Marke ! Noch 2 Kilometer und ich war am Ziel meiner Träume. Durch die Altstadt mit Kopfsteinpflaster, über die Nydeggbrücke, am „Bäregrabe“ vorbei. Nun kam die letzte Steigung Richtung BEA Gelände. Ich ging Mal wieder den Berg hoch. Joggend ging nicht mehr. Die Schmerzen an den Fussknöcheln nahmen zu. Oben angekommen klingelte mein Handy. Am anderen Ende war die Stimme von Gees Herbi zu hören. Er fragte mich wo ich sei. Ich sagte ihm, dass ich mich kurz vor dem Ziel in Bern befände. ER gratulierte mir und sagte, dass er mich gerne beim Einlaufen in Bern begrüsst hätte, sein Team und er bereits wieder in Basel sei. Ich dankte ihm und wir verabschiedeten uns. Nun fing ich wieder an zu joggen. Schritt für Schritt. In der Ferne hörte ich die Lautsprecher aus denen die Stimme des Gigathlonspeakers klang. Um das BEA-Gelände war alles hell erleuchtet. Peter und ich kamen dem Ziel immer näher. Und da stand er dann, der Didi. Als er mich sah, leuchteten seine Augen vor Freude, als wäre er ein kleiner Junge vor seinem ersten Schultag. Auf seiner Höhe angekommen klatschen wir ab und nahmen die letzten 150 Meter gemeinsam unter die Füsse. Wir genossen das Bad in der Menge. Es waren noch immer Hunderte von Menschen beim Zieleinlauf. Die Stimmung: „Phänomenal.“
Das Siegerfoto !!!!!!!!!!
Alle klatschten im Takt des Schrittes. Manche schlugen mit der flachen Hand gegen die Werbebanner, was zusätzlich Stimmung brachte. Mir stellte es vor lauter Emotionen und Freude die Nackenhaare. Ein kalter Schauer überlief mich und die Freudentränen nicht mehr weit.. Noch einmal liess ich vor meinen Augen den ganzen Tag Revue passieren. Noch einmal jeden Kilometer der hinter mir lag. Zu meiner Freude, war da auch meine kleine Fangruppe, meiner Freundin, Marc und Corinne, welche uns 10 Metern vor dem Ziel mit Champagner bespritzten. Und da war ich nun. In Bern im Ziel. Nach 22 Stunden und 4 Minuten lief ich noch vor 2400 Uhr ein. 329.5 Kilometer und 4470 Höhenmeter lagen hinter mir und in meinem Ohr klang das Lied, von Sina, welches wir am Start in Genf zu hören bekommen hatten aus.
„If you can dream it, you can do it (Was du träumen kannst, kannst du erreichen)“
Zeitfahren in Aeschi/SO und Basler Hobby-Meisterschaft mit dem Zeitfahren Laufen - Delémont - Laufen :
An beiden Zeitfahren waren unsere beiden teamaktivsten Rennfahrer am Start... Franco Deola + Roger Kaufmann.
In Aeschi belegte Franco Deola den ausgezeichneten 4. Rang mit neuer persönlicher Bestzeit. Roger Kaufmann zahlt in seiner ersten wirklichen Rennsaison noch reichlich Lehrgeld und wurde dank seinem unermüdlichen Einsatz mit Rang 9 belohnt.
In Laufen durfte ich als Team-Manager eine weitere deutliche Formsteigerung bei unseren beiden Rennfahrern erkennen... so hat Franco Deola die 27 Kilometer in der Topzeit von 40 Minuten 53 Sekunden zurückgelegt und hat sich so mit dieser Leistung den tollen 3. Kategorienplatz erobert... Er blieb mit dieser Zeit nur gerade 49 Sekunden hinter dem Tagessieger Ruedi Parpan zurück, was in der Tageswertung von insgesamt 40 Klassierten die 6. schnellste Zeit bedeutete. Roger Kaufmann hat ebenfalls eine tolle Leistungssteigerung erbracht. War er gegenüber dem Juni-Rennen doch um mehr als 30 Sekunden schneller unterwegs... seine Zeit: 45 Minuten 26 Sekunden und damit den ausgezeichneten 6. Kategorienrang. Dies bedeutete in der Tageswertung den schönen 24. Rang !
Roger Kaufmann beim Start in Laufen auf seiner neuen Zeitfahrmaschine von VITESSE-Velos
Franco Deola mit seinem neuen Zeitfahrhelm von Catelike...
Roger Kaufmann in Action...
Franco Deola auf dem Weg zu seiner Topzeit...
Roger Kaufmann beim Wendepunkt in Delémont
...was für ein Bild... Franco Deola auf seinen letzten Metern vor dem Ziel...
Simone Biegger belegt in der Kat. Damen den hervorragenden 4. Platz. Die Teamleitung und die Sponsoren gratulieren Simone recht herzlich zu dieser tollen Leistung.
Marc Stucki: Männer: Rang 81 von 208 (Overall Rang 295 von 1199) Zeit: 1 Std. 56 Min.
Hampe Vögtli: Senioren 1: Rang 125 von 423 (Overall Rang 355 von 1199) Zeit: 1 Std. 58 Min.
Franco Deola: Senioren 1: Rang 151 von 423 Zeit: 2 Std. 00 Min.
Die Teamleitung und die Sponsoren gratulieren Marc und Hampe recht herzlich zu dieser tollen Leistung.
Simone Biegger musste das Rennen in den ersten Rängen fahrend wegen eines Sturzes aufgeben. Glücklicherweise sind die Verletzungen nicht schwerwiegend... nur das Velo hat natürlich gelitten... Die Teamleitung und die Sponsoren wünschen Simone eine schnelle Heilung.
Zum Saisonabschluss machte sich Raphael Giacometti auf, um das Dach des Klausenpasses zu erklimmen... wie wir alle sehen können, hat er dies mit einem Lächeln erledigt... prima Leistung !